Eine Telefonanlage aus dem Netz bietet viele Vorteile. Flexibel, Skalierbarkeit und spart auch Kosten. Aber nicht immer ist eine neue Telefonanlage aus dem Netz passend. Hier einige Vor- und Nachteile der neuen Telefonanlage.

Funktionen

  • Funktionalitäten wie ein Großunternehmen
  • Weltweiten Zugriff über alle Funktionen
  • Kein Besetztzeichen aufgrund unbegrenzter Leitungskapazität
  • Einbindung von Zentrale, Niederlassungen und mobilen Mitarbeitern
  • Perfekte Integration von Bürogemeinschaften und Freiberuflern
  • Jeder kann seinen AB oder eine Weiterleitung selbst konfigurieren

Migration / Wechsel

  • Perfekte Ergänzung zur vorhandenen ISDN / SIP Telefonanlage
  • Erweiterung durch Aufteilung des Rufnummernblocks möglich
  • Keine Begrenzung der Telefonanschlüsse durch weitere Teilnehmer
  • Ausweitung auf die vorhandene Internet-Bandbreite

Ihr Auftritt

  • Professioneller Auftritt, selbst aus dem Home-Office
  • Überall unabhängig und weltweit erreichbar
  • Globaler Zugriff durch weltweite Nutzung der Büronummer
  • Eine Rufnummer. Egal ob am Bürotelefon oder auf dem Handy
  • Signalisieren Sie einheitlich Ihre gewünschte Rufnummer

Individuell

  • Massgeschneidert mit einem modularen Baukastensystem
  • Jeder bekommt, was er möchte. Und das bezahlbar
  • Einfach angepasst. Und zwar an Ihre Bedürfnisse im Unternehmen
  • Wünsche der Mitarbeiter und Rücksichtnahme auf den Administrator

Im Notfall

  • Durch eine bestimmte Not-Nummer pro Arbeitsplatz bzw. Nebenstelle erreichbar
  • Bei Ausfall des Bürotelefons z.B. mit Weiterleitung auf eine Mobilfunknummer
  • Die Telefonanlage ist standortübergreifend aufgebaut und redundant ausgelegt
  • Rechenzentrum mit Klimaanlage, Notstrom-Generator und Brandlöschanlage
  • Verfügbarkeit in Form von Service Level Agreements

Kostenersparnis

  • Völlige Transparenz der Telefonausgaben auf Nebenstellenebene
  • Transparente Kosten ermöglichen Planung für jeden Arbeitsplatz
  • Abgerechnet wird nach Anzahl der Arbeitsplätze
  • Wählen Sie einfach zwischen einem Miet– oder Kaufmodell
  • Maßgeschneiderte Konfiguration mit dem modularen Baukastensystem
  • Es entfällt die Investition in eine Telefonanlage
  • Interne Gespräche innerhalb des Provider-Netzes sind kostenfrei
  • Das Technologie- und Kostenrisiko liegt allein beim Provider
  • Wegfall von überhöhten Wartungs- und Service-Entgelten.
  • Keine Personal- und Raumkosten für die Telefonanlage.
  • Anschluss entfällt. Telefonate werden über die Internetverbindung abgewickelt.

Plant ein Unternehmen aufgrund seines starken Wachstums ständig neue Arbeitsplätze einzurichten, so muss man bei der klassischen TK-Anlage damit rechnen, dass die Erweiterungskonditionen sich oftmals auf Listenpreisniveau und damit deutlich über den Nachlass-Konditionen bei Vertragsabschluss bewegen.

Die Telefonanlage aus dem Netz bietet hier Vorteile, da über die gesamte Laufzeit die gleiche Kostenstruktur zugrunde liegt.

Monatlicher Grundpreis für die Anzahl der Arbeitsplätze, Funktionsumfang und das Endgerät. Laufende Kosten für Service, Wartung und Reparaturen fallen dabei ebenso wenig an, wie die Kosten für neue Software-Updates, Baugruppen und Schnittstellenlizenzen.

Technische Störungen werden durch den Support des Providers im Rahmen festgelegter Entstörfristen und Regelungen behoben.

Die Konfiguration und Verwaltung erfolgt über eine browserbasierte Administrations-Konsole. Dies macht es möglich, die Kosten für externen Service deutlich zu reduzieren.

Software und Updates

  • Neue Features und Funktionalitäten erhalten Sie automatisch kostenfrei
  • Alle Endgeräte bereits konfiguriert und betriebsbereit
  • Updates inklusive
  • Kein Technikereinsatz oder weitere Lizenzgebühren

Installationen

  • Einfache Administration. Keine lokale Installationen und komplizierte Hardware
  • Ihre neue Telefonanlage aus dem Netz ist kurzfristig einsatzbereit und lauffähig
  • Auch kurzfristig als Erweiterung einsetzbar
  • Keine Techniker, Fachwissen oder Schulungen nötig
  • Anlegen von Anschlüssen, Standorten, Rufnummern und Benutzern inklusive

Flexibel

  • Weltweit und überall unabhängig Telefonieren und Erreichbar sein
  • Steuern Sie Ihre Telefonanlage von jedem Internet Browser aus
  • Die Web-Oberfläche auf dem PC / Tablett-PC oder Handy macht es möglich
  • Erweiterung und Ergänzung zur vorhandenen ISDN-Telefonanlage
  • Telefonieren über Tischtelefon, Notebook, Softphone oder Ihr Handy
  • Reagieren Sie flexibel auf schwankende Mitarbeiterzahlen im Unternehmen
  • Tauschen Sie durch oder fügen Sie neue Mitarbeiter hinzu
  • Einfache Netzwerke über mehrere Standorte einrichten und verwalten
  • Wer sich häufig verändert, benötigt flexible Strukturen
  • Alles in Ihrem Browser. Das Portal für den Administrator per Mausklick.

Sicherheit

  • Automatisch mit aktuellen Software- und Sicherheits-Updates
  • Keine Gefahr vor Ort
  • Themen wie Klima, Strom, Brand, Wasserschäden oder Blitzschlag
  • Zugriff auf die Konfigurationsportale mittels verschlüsselter “https”-Verbindung

Was gibt es zu beachten ?

Das Argument der Kostenersparnis wird beispielsweise sehr schnell entkräftet, wenn das Unternehmensnetzwerk (LAN) nicht für die Sprachübertragung gerüstet ist. Statt in eine neue Telefonanlage zu investieren, müssen Unternehmen vorab ihr Netzwerk aufrüsten, um es „Voice-ready“ zu machen.

Bei der technischen Implementierung hat der Kunde sicher zu stellen, dass sein LAN VoIP-fähig ist. Dabei müssen bestimmte Anforderungen an die netzwerkrelevanten Komponenten wie Ethernet-Switches, Router und Firewalls erfüllt sein, um eine hohe Sprachqualität (Quality of Service) zu garantieren.

Da im Unternehmen meist nur ein Breitband-Internetanschluss für den Daten- und Sprachverkehr genutzt wird, muss von Seiten des Kunden eine ausreichende Bandbreite vorgehalten werden.

Priorisierung. Hier gilt es, neben einer symmetrischen Übertragungsgeschwindigkeit besonderes Augenmerk auf dynamische Class-of-Service-Mechanismen zu legen, so dass eine Bandbreite für zeitkritische Sprachdaten reserviert wird.

Ausfall. Fällt der DSL-Anschluss aus, sind interne Telefonate nicht mehr möglich. Zudem ist die durchschnittliche Jahresverfügbarkeit von Breitbandanschlüssen weitaus geringer als die der klassischen Analogen und ISDN-Anschlüsse. Lösung: Geringe Ausfallquote bei DSL-Anschlüssen, Notfall-Nummer auf Nebenstelle konfiguriert und Telefonate über Handy.

Sprachdaten werden teilweise unverschlüsselt vom Endgerät über den Router bis zum Centrex-Anbieter übertragen.

Die meisten IP-Centrex-Lösungen basieren auf der DSL-Infrastruktur und sind als Teil eines Leistungspaketes des Providers konzipiert. Im Vergleich zur klassischen Telefonanlage bedeutet dies, dass zumindest die Sprachanschlüsse über den Provider bezogen werden müssen. Von daher sind Vertragsbindungen beim bestehenden Provider und Telefonanlagen-Lieferanten zu berücksichtigen.

Verfügt der Kunde über analoge Faxgeräte, lassen sich diese mit einem analogen Terminal-Adapter (ATA) im Netzwerk anschließen. Auf Grund diverser Protokollabweichungen ist in der Praxis jedoch bei einigen Herstellern mit Inkompatibilitäten zu rechnen. Hinzu kommt, dass es bei großem Faxaufkommen zu Zeitverzögerungen (Delay) oder Signalstörungen (Jitter) auf der Leitung kommen kann. Dies führt oftmals zu einem kompletten Abbruch der Faxübertragung.

Besonderes Augenmerk ist auch auf die Anschaltung von ISDN-PC-Karten, Kreditkartensystemen, Frankiermaschinen oder Alarmmeldern zu richten. Hier empfiehlt es sich, wie von einigen Herstellern und Versicherungen gefordert, einen separaten Anschluss zu planen.