FACHBEGRIFF BESCHREIBUNG
ADSL

ADSL (Asymmetric Digital Subscriber Line) ist eine Technik zur Übertragung von Daten über Telefonkabel. Dabei sind Übertragungsraten von bis zu 16 MBit/s möglich.

BINÄR

Das binäre Zahlensystem wird mit Hilfe der beiden Ziffern 0 und 1 dargestellt, den einzigen Zuständen, die die Hardware eines Rechners mit Hilfe von hohem und niedrigem Spannungspegel abbilden kann.

BIT

Mit Bit >Binary Digit< (Binärziffer) wird die kleinste Darstellungseinheit für Informationen und Daten, die aus nur zwei möglichen Zuständen (ja/ nein, 1/0) besteht, bezeichnet.

BROWSER

Ein Browser ist ein spezielles Programm, das zum Navigieren im WorldWideWeb (WWW) zum Einsatz kommt.

BYTE

Byte bezeichnet die zusammengehörige Folge von 8 Bits zur Codierung von alphanumerischen Zeichen oder anderen Informationen (z.B. Schaltzuständen). Insgesamt wird die Verschlüsselung von 256 verschiedenen Zeichen ermöglicht.

CLIENT
COMPUTERVIREN

In einem Netzwerk werden Rechner, die Dienste und Ressourcen eines anderen Rechners (z.B. Server) in Anspruch nehmen, als Client (Arbeitsstation) bezeichnet.

DNS

DNS (Domäne Name Service) ist ein Protokoll zur Auflösung von Host-Namen in IP-Adressen. Die Datenbank für die Umsetzung verwaltet ein DNS-Server. Statt dieser dynamischen Namensauflösung lässt sich in kleinen Netzen auch eine statische Umsetzung über die Datei >hosts< erreichen, in der alle am LAN beteiligten Rechner mit Name und IP-Adresse festgehalten sind.

DOMÄNE

logische Gruppierung von ”Geräten” innerhalb eines Netzwerks. Ein oder mehrere TCP/ IP-Netzwerke in Gruppen einordnen, die Domänen genannt werden.

DOWNLOAD

Mit Download wird ein Vorgang bezeichnet, bei dem Daten von einem (externen) Rechner auf einen anderen (lokalen) Rechner heruntergeladen werden; beispielsweise beim Abrufen von Daten aus dem Internet. Das Gegenteil ist Upload.

E-MAIL

Mit E-Mail (Electronic Mail – Elektronische Post) wird ein Verfahren zur Übertragung von Dateien und Nachrichten zwischen unterschiedlichen Arbeitsstationen bezeichnet.

E-MAIL ADRESSE

Besteht aus zwei Teilen: Der Internet-Adresse des Computers und dem dort eingetragenen Benutzernamen des Empfängers. Das Internet bearbeitet den Teil rechts vom @-Zeichen – die DNS-Adresse. Auf der linken Seite steht der Benutzername, anhand dessen das empfangene System die eintreffende Mail zuordnet.

ETHERNET

Bei Ethernet handelt es sich um einen Netzwerktyp, der sich aufgrund eines ganz bestimmten Zugriffsprotokolls (CSMA/CD) ergibt. Ethernet kann die Basis für Netzwerkprotokolle, wie TCP/IP, Apple Talk oder DECnet sein.

FIREWALL

Eine Firewall dient dem Zweck, ein- und ausgehenden Verkehr zu anderen Rechnern (meistens im Internet) zu überwachen und unerwünschte Verbindungen zu unterbinden. Arbeitsplatzrechner befinden sich hinter dem Firewall. Eine Verbindung ins Internet muss also zunächst den Rechner passieren, auf dem der Firewall läuft. Eine Personal-Firewall hingegen ist ein Programm, das auf dem Rechner aktiv ist, mit dem gearbeitet wird.

FTP

Die Abkürzung FTP steht für. Es handelt sich dabei um ein Dateiübertragungsprogramm der Anwendungsschicht innerhalb der TCP/IP-Architektur.

HTML

HTML steht für und kennzeichnet eine Programmier- bzw. Seitenbeschreibungssprache, mit der Dokumente im WorldWideWeb aufbereitet und zur Verfügung gestellt werden können.

HUB

Ein Hub ist eine Netzwerkkomponente, die die zentrale Vermittlungsstelle eines sternförmig verkabelten Netzwerks bildet. Er verbindet die einzelnen Stationen eines Netzwerks miteinander.

HTTPS

Hyper Text Transfer Protocol Secure (HTTPS) ist ein Client/ Server-Protokoll, das im WorldWideWeb zum Austausch von HTML-Dokumenten dient. Die sichere Variante (Secure) verschlüsselt die Daten vor der Übertragung.

HYPERLINK

Ein Hyperlink, kurz genannt, erfüllt zwei Funktionen: Einerseits muss er deutlich machen, an welchen Stellen des Dokuments beim Anklicken mit der Maus etwas passiert. Die andere Funktion besteht in der Adressierung dessen, was aktiviert werden soll.

INTERNET

Das Internet bezeichnet im heutigen Sprachgebrauch ein weltumspannendes Netzwerk, bei dem eine Vielzahl von Rechnern als Server dienen. Es handelt sich dabei um ein WAN. Praktisch sind nie alle Internet-Knoten gleichzeitig miteinander verbunden. Zur Entwicklung siehe auch ARPA

INTERNET-ADRESSEN

Bestehen aus einem Internet-Protokoll (z.B. http://) und der eigentlichen Domäne. Diese setzt sich zusammen aus dem Internet-Dienst (z.B www.), der gewünschten eigenen Bezeichnung (z.B. Firmenname) und der Top-Level-Domäne (z.B. .de, .com). Eine vollständige Internet-Adresse hat folgendes Format: http://www.h-s-systeme.de

INTRANET

Beinhaltet alle Möglichkeiten und Leistungen eines Internets, jedoch mit dem Unterschied, dass sich die Internet-Technologien auf das (interne) Netzwerk einer Firma oder Organisation beschränken.

IP-ADRESSE

Die IP- oder Internet-Adresse ist eine Zahlenkombination und ermöglicht eine eindeutige Kennzeichnung von Netzwerkknoten. Die Internet-Adresse setzt sich aus einer Netzwerkadresse und einer Knotenadresse zusammen. Durch Einhaltung der Regeln bei der Vergabe der Internet-Adressen lässt sich erreichen, dass keine Adresse doppelt vergeben wird. Das Internet-Protokoll (IP) wird für die Vermittlungsschicht innerhalb der TCP/IP-Architektur verwendet.

IP-ADRESSEN (AUFBAU)

Eine IP-Adresse (Version 4) besteht immer aus 4 Zahlen, die jeweils durch einen Punkt getrennt sind. Diese Zahlen können von 0 bis 255 gehen. Bei diesen Zahlen handelt es sich um einzelne Bytes. Jede IP-Adresse setzt sich aus 4 Bytes (32 Bit) zusammen. Da eine 32-Bit Zahl recht unübersichtlich ist, werden die Adressen in folgender Form geschrieben: 192.168.0.100.

IP-ADRESSEN (PRIVATER ADRESSRAUM)

Sie sind im Internet nicht gültig und können daher mehrmals in verschiedenen, nicht miteinander verbundenen Netzen eingesetzt werden. Wer ein LAN mit privaten IP-Adressen ans Internet anschliessen will, muss eine Umsetzung mittels NAT durchführen (192.168.xxx.xxx).

JAVA

Plattformunabhängige Programmiersprache, die nach dem Hauptnahrungsmittel der Programmierer – Kaffee – benannt wurde.

LAN

LAN ist die Abkürzung für >Local Area Network< (Lokales Netzwerk). Lokale Netze stellen eine der wichtigsten Gruppen von Netzwerken dar. Sie unterscheiden sich von WANs durch ihre geringe räumliche Ausdehnung, die auf ein Grundstück oder Gebäude beschränkt ist und bei der der Geltungsbereich nicht verletzt werden darf. Newsgroups Nach Themen geordnete Diskussionsforen im Internet. Netzwerk Ein Netzwerk ist ein System, das Daten und Nachrichten über ein Kabelsystem übermittelt und empfängt. Über ein Netzwerk kann eine Gruppe von Rechnern miteinander kommunizieren, Peripheriegeräte (Festplatten, Drucker) gemeinsam nutzen sowie auf Fern-Hosts und andere Netzwerke zugreifen. Netzwerkprotokoll, ist eine exakte Vereinbarung, nach der Daten zwischen Computern bzw. Prozessen ausgetauscht werden, die durch ein Netz miteinander verbunden sind. POP3 POP3 (Post Office Protokoll 3) ist ein E-Mail-Protokoll, mit dem Clients E-Mails von einem Server abholen können. Port TCP/IP-Anwendungen kommunizieren mit Partnern auf anderen Rechnern über eine Kombination aus IP-Adresse und Port-Nummer. Diese spezifiziert den Dienst auf dem Zielrechner. PPP PPP (Point-to-Point-Protocol) ist eine Kommunikationsmethode für TCP/IP zwischen zwei Partnern, die meist über eine DFÜ-Verbindung zum Einsatz kommt. In der Regel benutzen Internet-Provider PPP für die Einwahlzugänge PPPoE PPPoE over Ethernet ist die Verbindung des Netzwerkprotokolls Point-to-Point Protokoll (PPP) über eine Ethernet Verbindung. PPPoE wird in Deutschland für ADSL-Anschlüsse verwendet. SMTP Die Abkürzung SMTP steht für >Simple Mail Transfer Protokoll< (Einfaches Postübertragungsprotokoll). SMTP ist ein Protokoll innerhalb der TCP/IP-Protokollfamilie. E-Mail-Clients benutzen SMTP, um ausgehende Nachrichten bei einem Server abzuliefern. TCP/IP TCP/IP ist eine sehr weit verbreitete Netzwerkprotokollfamilie. Sie wurde in den 70er Jahren vom amerikanischen Verteidigungsministerium entwickelt und fand speziell durch das UNIX-Betriebssystem starke Verbreitung. Die Abkürzung >TCP< steht für >Transport Control Protocol< (Transportkontrollprotokoll) und bezeichnet ein Protokoll der Transportschicht. >IP< steht für >Internet Protocol< und ist die Bezeichnung für das weitest verbreitete Übertragunsprotokoll der Vermittlungsschicht

TREIBER

Bei einem Treiber handelt es sich um ein Dienstprogramm, das in der Regel für die Steuerung der Peripherie benötigt wird.

TROJANISCHES PFERD

Bezeichnet man schadhafte Programme, die auf dem Computer im Verborgenen unerwünschte Aktivitäten ausführen. Sie sind meist als nützliche Programme getarnt oder werden mit einem nützlichen Programm verbreitet.

UNIX

Mit UNIX wird ein Betriebssystem bezeichnet, das Ende der 60er Jahre von den AT&T Bell Laboratories (Ken Tompson) entwickelt wurde.

URL

Eine URL (Uniform Resource Locator) ist eine eindeutige Adresse eines Dokuments oder einer Datei innerhalb des WWW

VIRUS

Als Virus (Computervirus) wird ein kleines (selbstproduzierendes) Programm bezeichnet, das sich in Dateien oder Bootsektoren einnistet.

VLAN

VLAN (Virtual Local Area Network) ist ein virtuelles lokales Netzwerk innerhalb eines physikalischen Netzwerks und wird meistens im Standard IEEE 802.1q definiert.

WAN

Ein WAN (Wide Area Network) ist ein Netzwerk, das aus zwei oder mehr lokalen Netzwerken an verschiedenen Standorten besteht, die über eine DFÜ-Verbindung verbunden sind. WANs unterscheiden sich von LANs hauptsächlich durch die unbeschränkte räumliche Ausdehnung. Das Internet ist heute sicherlich das bekannteste WAN und umspannt die ganze Welt.

WLAN

WLAN (Wireless Local Area Network) bezeichnet ein drahtloses lokales Netzwerk, meistens nach dem IEEE 802.11 Standard.

WWW WORLD WIDE WEB

Beim World Wide Web (WWW, W3) handelt es sich um ein System, bei dem die Daten des Internets über entsprechende Links erreicht und abgerufen werden können. Das WWW ermöglicht die grafische Darstellung entsprechender Informationen, wobei für den Zugriff auf diese Informationen ein Browser benötigt wird.